Specialty Coffee im Büro: Lohnt sich die Investition?

|Joshua Jantz
Specialty Coffee im Büro: Lohnt sich die Investition?

Specialty Coffee im Büro: Eine ehrliche Kosten-Nutzen-Rechnung

Warum die Frage nicht lautet, ob man es sich leisten kann, sondern ob man es sich leisten kann, es nicht zu tun

Die Frage kommt regelmäßig. Irgendwann sitzt jemand in der Einkaufsabteilung oder im Office Management und rechnet nach, was der Kaffee pro Monat kostet. Und dann kommt der Gedanke: Muss es wirklich Specialty Coffee sein?

Die Antwort hängt davon ab, wie man rechnet. Wer nur den Kilopreis vergleicht, wird immer zum günstigsten Anbieter greifen. Wer das Gesamtbild betrachtet, kommt meistens zu einem anderen Ergebnis.

Was Specialty Coffee im Büro tatsächlich kostet

Fangen wir mit den Zahlen an. Guter Specialty Coffee aus Direktimport kostet im B2B-Bereich in der Regel zwischen 20 und 35 Euro pro Kilogramm, je nach Herkunft und Aufbereitung. Standard-Bürokaffee aus dem Großhandel ist für 8 bis 15 Euro zu haben.

Klingt nach einem erheblichen Unterschied. Ist es aber, wenn man es auf die Tasse herunterbricht, nicht mehr.

Für eine Tasse Filterkaffee braucht man etwa 12 bis 15 Gramm Kaffee. Bei einem Kilopreis von 25 Euro sind das ungefähr 30 bis 37 Cent pro Tasse. Bei 10 Euro pro Kilogramm zahlt man rund 12 bis 15 Cent. Der Unterschied pro Tasse beträgt also etwa 20 Cent.

Bei einem Büro mit 20 Mitarbeitern, die täglich je zwei Tassen trinken, sind das rund 80 Euro im Monat mehr. Weniger als ein Teamlunch. Weniger als ein mittelmäßiges Teambuilding-Event. Und jeden einzelnen Tag spürbar.

Was schlechter Kaffee wirklich kostet

Die meisten Unternehmen rechnen nur in eine Richtung. Was kostet der bessere Kaffee? Aber die eigentliche Frage lautet: Was kostet der schlechte?

Mitarbeiter, die mit dem Bürokaffee unzufrieden sind, kaufen sich unterwegs ihren Kaffee selbst. Das sind täglich 4 bis 6 Euro, die sie ausgeben, Zeit, die sie brauchen, um den Umweg über die nächste Kaffeekette zu machen, und eine subtile Botschaft, die das Unternehmen täglich sendet: Wir haben darüber nicht nachgedacht.

Dazu kommt ein Aspekt, der schwerer zu beziffern ist, aber real ist. Schlechter Kaffee ist ein kleiner, aber täglicher Reibungspunkt. Er trägt zu einer Atmosphäre bei, in der Details nicht zählen. Guter Kaffee funktioniert genau umgekehrt. Er ist ein tägliches Signal, dass jemand an die Mitarbeiter gedacht hat.

Der Produktivitätsaspekt

Kaffee und Produktivität hängen zusammen, das ist keine Neuigkeit. Koffein verbessert kurzfristig Konzentration, Reaktionszeit und Wachheit. Das gilt für guten wie für schlechten Kaffee.

Was sich unterscheidet, ist das Erlebnis. Wer einen Kaffee trinkt, der tatsächlich gut schmeckt, trinkt ihn bewusster. Er nimmt sich kurz eine Pause, kommt zurück an den Schreibtisch und ist tatsächlich erholt. Wer Kaffee nur als Koffeinlieferant betrachtet und hinunterschluckt, weil er muss, zieht deutlich weniger Nutzen daraus.

Specialty Coffee fördert das Kaffeeritual. Und das Kaffeeritual, die kurze Pause, das Gespräch in der Küche, das bewusste Durchatmen, ist nachweislich gut für Konzentration und Teamdynamik.

Was Besucher und Bewerber sehen

Es gibt Momente, in denen der Bürokaffee über das interne Wohlbefinden hinausgeht. Wenn ein Bewerber kommt. Wenn ein Kunde zu Besuch ist. Wenn ein Geschäftspartner zum ersten Mal im Besprechungsraum sitzt.

In diesen Momenten ist Kaffee keine Nebensache. Er ist Teil des ersten Eindrucks. Ein guter Kaffee sagt: Wir achten auf Details. Wir behandeln unsere Gäste gut. Wir haben Geschmack.

Das ist kein Klischee. Es ist Psychologie. Menschen urteilen nach Details, oft unbewusst. Und der Kaffee, den jemand in der Hand hält, während er ein Gespräch führt, gehört dazu.

Nachhaltigkeit als Argument nach innen und außen

Specialty Coffee aus Direktimport hat eine Geschichte. Keine abstrakte Nachhaltigkeitsstrategie, sondern eine konkrete: Der Kaffee kommt von einem bestimmten Farmer, aus einer bestimmten Region, wurde unter bestimmten Bedingungen angebaut und fair bezahlt.

Diese Geschichte lässt sich erzählen. Im internen Newsletter, auf der Unternehmenswebsite, im Gespräch mit Bewerbern. Für Unternehmen, die Nachhaltigkeit nicht nur behaupten, sondern belegen wollen, ist Specialty Coffee aus Direktimport ein einfaches, glaubwürdiges Beispiel.

Die ehrliche Antwort auf die Ausgangsfrage

Lohnt sich die Investition in Specialty Coffee im Büro? Ja, wenn man das Gesamtbild betrachtet. Der Mehrpreis pro Tasse ist minimal. Der Effekt auf Mitarbeiterzufriedenheit, Außenwahrnehmung und Unternehmenskultur ist es nicht.

Wer nur den Kilopreis vergleicht, hat die falsche Frage gestellt.

Wir von Caldera Kaffee importieren Specialty Coffee direkt von Farmern in Indonesien und liefern an Unternehmen in ganz Deutschland. Testen Sie unseren Kaffee kostenlos, ohne Mindestbestellmenge und ohne Risiko. Überzeugen Sie sich selbst, ob der Unterschied spürbar ist.

Gute Entscheidungen beginnen damit, die richtigen Fragen zu stellen.

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