Unsere Geschichte

Hallo, ich bin Joshua

Ich weiß noch genau, wann mir klar wurde, dass ich etwas tun muss.

Ich saß bei meiner Familie in Balige, einem kleinen Dorf am Toba-See in Nordsumatra. Mein Onkel zeigte mir die Kaffeebäume, die er seit Jahren pflegt. Er hielt mir eine Handvoll frisch gepflückter Kirschen hin und sagte: "Dieser Kaffee ist besonders. Aber niemand hier weiß das wirklich zu schätzen."

In diesem Moment habe ich verstanden, was meine Aufgabe ist.

Zwischen zwei Welten aufgewachsen

Ich bin in Deutschland und Indonesien aufgewachsen. Als Kind bin ich zwischen beiden Ländern gependelt, habe beide Sprachen gelernt, beide Kulturen in mir aufgenommen.


Das klingt romantisch. Aber ehrlich gesagt war es manchmal auch anstrengend. Man fühlt sich nirgendwo ganz zuhause. Man ist immer ein bisschen Außenseiter.


Heute weiß ich, dass genau das mein größtes Geschenk ist.
Weil ich verstehe, was ein Deutscher erwartet, wenn er morgens seinen Kaffee aufbrüht.

Und weil ich gleichzeitig weiß, was ein Buaer in Nordsumatra braucht, um seiner Familie ein gutes Leben zu ermöglichen.


Ich bin die Brücke zwischen diesen beiden Welten.

Was ich in Balige gesehen habe

Balige liegt direkt am Toba-See, einem der schönsten Orte der Welt. Die Region ist bekannt für ihren Kaffee. Schon seit Generationen bauen die Familien dort Arabica an.


Aber hier ist das Problem: Der Kaffee, den meine Familie und die Farmer in Balige produzieren, ist ausgezeichnet. Handgepflückt. Mit einer Sorgfalt angebaut, die man hierzulande kaum noch findet.


Trotzdem verdienen die Farmer zu wenig. Weil der Kaffee durch viele Hände geht, bevor er beim Verbraucher ankommt. Jeder Zwischenhändler nimmt seinen Anteil. Am Ende bleibt für die Familie, die den Kaffee wirklich anbaut, oft nicht viel übrig.


Das hat mich nicht losgelassen.

Die Idee hinter Caldera Kaffee

Caldera Kaffee ist aus einer einfachen Frage entstanden: Was wäre, wenn der Kaffee direkt vom Farmer zu dir käme?
Kein Großhändler dazwischen. Keine undurchsichtige Lieferkette. Nur ich als Verbindung zwischen den Farmern in Indonesien und dir in Deutschland.


Das bedeutet: Die Farmer bekommen faire Preise. Du bekommst frischen, außergewöhnlichen Kaffee. Und ich kann meiner Familie und den Menschen in Balige wirklich helfen.


Ich habe das Ganze nicht als Großkonzern aufgebaut. Ich habe alleine angefangen, mit dem Kaffee meiner eigenen Familie. Ich habe in Deutschland angerufen, Proben verschickt, auf Märkten gestanden. Ich habe gelernt, was Röstung bedeutet, was Specialty Grade heißt und warum der Geschmack unseres Kaffees so anders ist als alles, was die meisten Menschen bisher getrunken haben.


Es war nicht immer einfach. Aber jedes Mal, wenn ich eine Nachricht bekomme wie "Das ist der beste Kaffee, den ich je getrunken habe", weiß ich genau warum ich das mache.

Mehr als nur Kaffee verkaufen

Von Anfang an war mir klar: Caldera Kaffee soll mehr sein als ein Kaffeeshop.


Deshalb habe ich das Kaffeebaum-Programm ins Leben gerufen. Die Idee ist simpel. Du adoptierst einen Kaffeebaum in Balige. Die Farmerfamilie pflanzt und pflegt ihn. Nach der Ernte bekommst du die Bohnen deines eigenen Baumes nach Hause geschickt.


Das ist keine Marketing-Aktion. Das ist eine echte Verbindung zwischen dir und einer Familie in Indonesien.

Wenn du willst, kannst du sogar selbst nach Balige kommen und deinen Baum pflanzen. Viele unserer Kunden haben das schon gemacht. Sie kommen als Fremde und gehen als Teil unserer Geschichte.

Warum ich das erzähle

Ich hätte diese Geschichte für mich behalten können. Einfach Kaffee verkaufen, ohne zu erklären woher er kommt.


Aber das wäre falsch.

Weil es einen Unterschied macht, ob du Kaffee aus einem anonymen Lager kaufst oder ob du weißt, dass Joshua persönlich die Beziehung zu den Farmern gepflegt hat. Dass er die Bohnen ausgewählt hat. Dass ein Teil des Geldes, das du bezahlst, direkt in Balige ankommt.

Dieser Unterschied ist es, wofür Caldera Kaffee steht.

Ich freue mich, dass du Teil davon bist.

Joshua Jantz
Gründer, Caldera Kaffee

Danke. Wirklich. Danke